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Erdkunde

Im Fach Erdkunde stehen die wechselseitigen Beziehungen zwischen Mensch und Raum im Mittelpunkt.

 

Ein sich langsam aufbauendes „Raumbewusstsein“ bietet den Schüler/innen die Möglichkeit zu „raumbezogenem Handeln.“ Im Erdkundeunterricht werden dabei „Räume der Erde unter verschiedenen Frage- bzw. Problemstellungen“ analysiert. Im Vordergrund des Erdkundeunterrichts steht, dass unsere Schüler/innen Problembewusstsein „an ausgewählten Raumbeispielen“ entwickeln und dabei in Ansätzen Problemlösungen aufzeigen können. Das Prinzip der Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Ziel des Erdkundeunterrichtes: Die Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Lebensverhältnisse in Einklang bringen, so dass auch für nachfolgende Generationen die natürlichen Gegebenheiten gesichert sind.

 

Die Handlungs- und Methodenorientierung unserer schuleigenen Arbeitspläne und der Topographieschwerpunkt, der auch im gewählten Schülerbuch Durchblick verwirklicht ist, sollen diese Ziele unterstützen. Allerdings prägt nicht nur die Umwelt den Menschen. Das Fortschreiten der technischen Möglichkeiten ermöglicht uns immer stärkere Veränderungen unserer Umwelt. Die Menschheit prägt und verändert ihren Lebensraum so stark wie sonst keine andere Spezies. Sie verändert daher nicht nur ihren eigenen Lebensraum, sondern auch den anderer Lebensformen. Manche dieser Veränderungen werden bewusst vorgenommen, andere sind nicht bewusst geplante Folgen unseres Handelns.

 

Die Auseinandersetzung mit diesen Wechselwirkungen geschieht mit dem Ziel, durch ein entstandenes „Raumbewusstsein (...) raumverantwortliche(s) Handeln" (KC Erdkunde Niedersachsen, Oberschule 2013, S. 5) zu entwickeln sowie durch ein vernetztes Lernen und Denken die aus der Wechselwirkung von Natur und Mensch entstehenden „Strukturen, Prozesse und Probleme zu verstehen und Problemlösungen in Ansätzen zu entwickeln" (ebd.). Das bedeutet auch, dass „aktuelle geographische Phänomene und Prozesse wie z.B. Globalisierung, Mobilität, Klimawandel, Naturereignisse, Bevölkerungsentwicklung, Migration und Ressourcenkonflikte" (ebd.) einer kritischen Betrachtung unterzogen werden müssen, da ein Umgang mit ihnen „eine Anpassung bisheriger Verhaltensweisen und Handlungsstrategien auf der Grundlage von fundiertem Sachwissen und Urteils- sowie Problemlösefähigkeit (erfordert)" (ebd.).